Vergleichen ist keine Hexerei
Dabei ist der Handytarife Vergleich im Internet denkbar einfach aufgebaut. Auf der ersten Seite eines solchen Vergleichsportals beispielsweise kann man diverse Selbsteinschätzungen abgeben. So kann man sich selbst in einer Spanne von „Kaumtelefonierer“ bis „Endlostelefonierer“ einsortieren. Dazu wird auf der ersten Seite in ähnlicher Weise auch das SMS Verhalten und die Notwendigkeit einer Internetnutzung abgeklopft. Wem diese Angaben zu global sind, der hat die Möglichkeit, einen Haken im Feld „Benutzerdefiniert“ zu setzen, um sein ganz persönliches Nutzungsverhalten zu hinterlegen. Nach dieser Prozedur betätigt man nun den „Weiter“ Buttom und bekommt daraufhin alle möglichen Tarife angezeigt, die den vorher eingegebenen Angaben in etwa entsprechen. Angezeigt wird dann der Name des Anbieters, die monatliche Grundgebühr, ob es sich um einen Prepaid oder Postpaid Vertrag handelt, in welcher Taktung die Gespräche erfolgen und welche Laufzeit der Tarif beinhaltet. Für detailliertere Angaben klickt man einfach in das jeweilige Angebotsfenster.
Vergleichen hilft
Doch gottlob gibt es Einrichtungen und Portale, die dem Nutzer die Arbeit des Durchforstens der ganzen Tarifangebote abnehmen, die Rede ist von den sogenannten Vergleichsportalen im Internet. Sie versuchen, dem Kunden den Handytarife Vergleich zu ersparen, eine Aufgabe, die sich selbst für solche Portale nicht immer einfach gestaltet. Diese Portale versuchen entsprechend unterschiedlicher Nutzungsprofile den geeigneten Tarif zu finden. Geht ein Kunde alleine auf Handytarif -Suche, so stecken hierin durchaus ernstzunehmende Gefahren, zumindest dann, wenn er vor hat, einen Vertrag mit einer Mindestvertragslaufzeit von beispielsweise 24 Monaten abzuschließen. Nun gibt es natürlich Handynutzer, die sehr genau einzuschätzen wissen, wie ihr eigenes Telefonverhalten sich darstellt. Um diese Handynutzer muss man sich eher weniger Gedanken machen. Ein Kunde allerdings, der sich diesbezüglich noch gar keine Vorstellung machen kann, läuft Gefahr, sich einen Tarif aufschwatzen zu lassen, dessen Grundgebühr in keinem Verhältnis zu der tatsächlichen Nutzung steht. Das Problem hierbei ist, und da kommen wir zur Laufzeit des Vertrages, dass er auch dann, wenn er feststellt, dass er mit diesem Tarif völlig danebenliegt, unter Umständen 24 Monate in dieser Tarifvariante festgelegt ist. Er hat in diesem Moment nämlich schon längst die rechtsverbindliche Unterschrift unter den Vertrag gesetzt und damit die Vertragsbedingungen akzeptiert. Einige Netzbetreiber bieten zwar die Möglichkeit eines Tarifwechsels auch schon nach 12 Monaten an, allerdings kann dies mit Wechselkosten verbunden sein, wenn beispielsweise der neue angestrebte Tarif ein von der Grundgebühr kleinerer Tarif sein sollte. In diesem Fall hätte ein vorheriger Handytarife Vergleich in jedem Fall Kosten und mit Sicherheit auch jede Menge Ärger erspart.


